Baja 1000: Der Monstertest ist perfekt gelaufen
Dienstag, 22. November 2011

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Platz zwölf in der Top-Kategorie der Trophy Trucks, Platz 20 im Gesamtklassement. Das ist ein tolles Ergebnis des ersten Testeinsatzes mit unserem neuen AGM-Jimco X6 SCORE Trophy Truck. Die Baja 1000 ist an sich schon ein Killer. Aber eine Woche vor dem Start war ein kleiner Tornado über die Baja California hinweggerast und hatte mit schweren Regen große Teile der Strecke unter Wasser gesetzt. Martin, der gerade beim Prerun war, musste abbrechen. Für das Rennen waren weite Streckenteile tief ausgewaschen und noch schlechter als zuvor. Aber unser Test war ein voller Erfolg. Hier sind meine Eindrücke.
Martin Christensen/ Tylor Irwin & Armin Schwarz/ Bryan Little
Der Start dieser Baja 1000 zeigte mal wieder, wie unkompliziert Racing sein kann, wenn man das will: Der Start musste um eine Stunde verschoben werden, weil ein liegengebliebener Lkw die Strecke versperrte. Kurzerhand fuhren SCORE-Chef Sal Fish, der Bürgermeister, der Präsident der Region und das gesamte Starterfeld die zwei Meilen zu dem Havaristen. Und dort fand dann der offizielle Start dieser Baja 1000 statt! Das Team stellt sich und seinen neuen AGM Trophy Truck vor
Beste Laune, Armin & Martin bei der technischen Abnahme
Wie wir erwartet hatten, waren wir mit unserem verhältnismäßig leichten und wendigen Trophy Truck auf den kurvenreichen und engen Abschnitten schneller als die anderen. Aber auf der echten, schlimmen Klamotte, den riesigen Felsbrocken und tiefen Wellen zogen uns die klassischen Trophy Trucks davon. Diagnose: Unser Fahrwerk ist noch zu weich. Aber das dürfte leicht auszusortieren sein. Insgesamt sind wir nicht voll auf Angriff gefahren, haben uns eher mit rund 70% von dem begnügt, was vielleicht möglich gewesen wäre, denn wir wollten unbedingt diese 900 Testmeilen unter Rennbedingungen auf die Uhr bekommen.
Regen hat Teile der Strecke unter Wasser gesetzt, noch ist der Truck sauber
Sprünge sind in der Wüste keine Seltenheit
Defekte gab es so gut wie keine. Die Felgen verbogen sich, weshalb wir zwei Plattfüße wechseln mussten. Ich fuhr die ersten 400 Meilen und hörte ab Rennmeile 250 ein Singen im Getriebe. Es wurde langsam lauter und war in allen Gängen zu hören, verschwand nach 60 Meilen aber wieder. Martin Christensen hatte unseren Trophy Truck bei Rennmeile 400 kaum übernommen, da ging die Musik aus unserem Getriebe wieder los. Nach 70 Meilen wurde es erneut still, aber das Team entschied, das Getriebe zu wechseln. Denn ab diesem Punkt geht es in das Gebirge, da kommt kein Service hin. Der Getriebewechsel in rabenschwarzer Nacht und der Wildnis kostete uns drei Stunden, weil die Mechaniker erst mal in die Wüste raus mussten. Fahrerwechsel nach 400 Meilen, Martin Christensen übernimmt von Armin Schwarz
Nach dem Wechsel lief unser AGM-Jimco X6 wie das sprichwörtliche Uhrwerk: keine Kinderkrankheiten, keine Elektrikdefekte, keine undichten Leitungen, rein gar nichts! Wenn Ihr diesen Newsletter lest, sind Martin und ich wohl wieder in der Wüste unterwegs. Wir stimmen das Fahrwerk mit unseren Partnern Fox und Eibach weiter ab, um für das erste Rennen 2012 perfekt gerüstet zu sein.
Nach über 19 Stunden AGM X6 im Ziel der Baja 1000
Ich kann nur ein ganz herzliches Dankeschön an all unsere Partner sagen. Alle verbauten Produkte haben dem Superstress standgehalten und uns richtig schnell gemacht. Ein besonderes Dankeschön auch an Remus in Leipzig, wo blitzschnell ein neuer Auspuff entstand. So mussten wir uns im Cockpit nicht mehr anschreien, was prima war! Jetzt hocke ich hier im Sonnenstaat Kalifornien im Regen und höre vom prächtigen Wetter in Bayern. Aber macht nix, zum Testen kann das Wetter ja gar nicht rau genug sein.
In diesem Sinne, herzliche Grüße, Armin |
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